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ATEMLEHRE


AFA/BVA®, VAVE®-ATEMTHERAPIE // HISTORIE // ATEM // ENTWICKLUNGSWEG // ATEMBEWUSSTHEIT //
INNERER ATEM // ZELLSYSTEM // ÄUSSERER ATEM // PHYSIOLOGISCHE GRUNDLAGEN // HILFE FÜR WEN?

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ATEM

Der Atem nimmt unter den vegetativen Grundfunktionen eine besondere Stellung ein. Einerseits regelt sich der Atem autonom, andererseits ist der Atem auch willentlich zu beeinflussen.

Der unwillkürliche Atem ist beeinflusst durch eine Vielzahl von inneren und äußeren Gegebenheiten. Er ist normalerweise unbewusst und gleicht sich fortlaufend den wechselnden Bedürfnissen des Organismus an, im wachen Zustand ebenso wie im Schlaf. Der unwillkürliche Atem ist ein feiner Indikator physischer und emotionaler Veränderungen. Jeder kleinste Reiz, jede Erregung, ob von außen oder innen kommend, sowie Bewegungen, Berührungen, Gedanken oder Gefühle, verändern Atemrhythmus und Atemfluss im Körper. Nur in besonderen Situationen, wie z.B. Glück, Trauer, Hektik oder gar Existenznot wird der unwillkürliche Atem bewusst.

Der willkürliche Atem wird vom Willen verändert und geführt. Er lässt den unwillkürlichen, individuellen Atem unberücksichtigt. Atemtechniken, die einen willkürlichen Atem einsetzten, sind in der Regel geprägt von wertenden Vorstellungen über den Atem und zweckgerichtet. Da die Atemtherapie sich aus der leib-seelischen Ganzheit im Unbewussten entwickelt, hat sie nicht in erster Linie die Verbesserung der physiologischen Atmungsfunktion zum Ziel. Wenn-gleich eine solche häufig auch erzielt wird. „Atmen in bestimmte Körpergegenden“ oder „Vertiefung der Atmung“ lösen den Atem aus seiner ursprünglichen Natur. Mit einem willentlich geführten Atem allein, ist keine gegenwärtige Achtsamkeit zu erreichen und die Selbstheilungskräfte können ihre Wirkung nicht entfalten.

Atembewusstheit - das autonome Atemgeschehen ins Bewusstsein heben
Das „Bewusst-Sein“ im Wirken des unwillkürlichen Atems, ist ein wertvoller Zugang zu sich selbst und den ursprünglichen Lebenskräften. In einer wertfreien Haltung von Achtsamkeit und Sammlung kann das selbstregulierende Prinzip in den Atem integriert und wirksam werden. Ein bewusst erlebter und zugelassener Atem wird als die Ressource angenommen, durch die der Mensch mehr Bewusstsein/Bewusstheit für seinen Atem, seine Leiblichkeit und seine potentielle Ganzheit entwickelt.

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