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Blautopf - Quelle in Blaubeuren / Alb-Donau-Kreis
(mein Geburtsort)

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Atembewusstheit bedeutet, dass Atemerleben und Bewusstsein als Einheit erfahren werden. Es geht um die Kunst, unbewusstes Körper- und Atemgeschehen bewusst wahrzunehmen, ohne es dadurch zu stören. Dabei bildet sich der Sinn, Bewusstsein und Körperlichkeit als zusammengehörig zu erfahren. Atembewusstheit kann als „Aha-Erlebnis“ mit inspirierender Wirkung erlebt werden, da es Körper und Seele gleichermaßen erfasst. Inspiration von lat.: inspiratio, wird im lateinischen Wörterbuch mit „Einhauchen von Leben, Seele, Geist“ übersetzt. Das Wort benennt einerseits den Einatem, der den Menschen am Leben hält und andererseits den schöpferischen Atem, der dem Menschen als „Ein-Gebung" zukommt.

Der Atem ist die Brücke zwischen Logos, Körper, Seele, (mentalem) Geist und (schöpferisch-göttlichem) Geist


In den meisten Schöpfungsmythen der Menschheit steht der Atem für eine den Kosmos durchwirkende Gesetzmäßigkeit. Die Vorstellung, dass ein schöpferisches Prinzip den ursprünglich chaotischen Kosmos ordnet, und mit seinem geistigen Prinzip durchdringt, brachten Menschen in verschiedenen kulturhistorischen Kontexten mit dem Atem in Verbindung. Zum Beispiel liegt in der Genesis der Vorgeschichte der Welt die Vorstellung einer wirren, „wüsten“ Urflut zugrunde, die von einer göttlichen Kraft durchdrungen und geordnet wird (Gen. 1,2). Auch der Mensch wird der schöpferischen Inspiration teilhaftig. Im zweiten Schöpfungsmythos des Alten Testaments ist der Mensch aus einem leblosen Klumpen Erde geformt. Durch das Aushauchen des göttlichen Ausatems, des Odem (mittel-deutsch: Atem, Hauch, Seele, Geist) empfängt der Mensch seine Seele und wird zum Leben erweckt (Gen. 2,7). In den Überlieferungen aller alten Kulturen wird der Atem in Verbindung gebracht mit dem Lebensprinzip des Menschen und der schöpferischen Kraft eines göttlichen Prinzips, welches den Ausgangspunkt bildet, aus dem sich alles andere entwickelt.

 

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Die Seele atmet durch den Geist,
der Geist atmet durch die Inspiration,
und die ist das Atmen der Gottheit.


Bettina von Arnim, aus »Goethes Briefwechsel mit einem Kinde«

 

 

 


Nimmst du weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder Staub. Du sendest aus deinen Odem, so werden sie geschaffen, und du machst neu die Gestalt der Erde.

Psalm 104 (Vers 29 und 30)


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