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ATEMLEHRE


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Blautopf - Quelle in Blaubeuren / Alb-Donau-Kreis
(mein Geburtsort)

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Die von mir vorgestellte Atemarbeit basiert auf der Lehre des zugelassenen Atems, der auf Ilse Middendorf (1910 - 2009) zurückgeht. Sie entwickelte ihre Methode des "Erfahrbaren Atems" aus der Reformgymnastik.

Des Weiteren fließen Elemente aus der Atemlehre von Irmala Halstenbach (geb. 1931) ein, deren tiefenpsychologisch orientierte Atemlehre aus der von Cornelis Veening (1885 - 1976) hervorging.

Nachdem ich 2014 das VAVE-Zertifikat ”Fortbildung in Veening-Arbeit" erlangt habe, bin ich seitdem weiter in der Ausbildung bei Irmela Halstenbach.

Atem im inneren Kreislauf des Zellatems (Innerer Atem)

Die früheste Atemerfahrung des Lebens ist das Atmen der Zellen im Mutterleib. In diesem inneren Atemgeschehen ist jeder Mensch tief vertraut und erfahren – haben die Zellen doch bereits geatmet, als ihnen in der embryonalen Entwicklung die genetische Information eingeschrieben wurde.

Der Bewusstseinsprozess im inneren Kreislauf des Zellatems geht vom Körper aus. Er vollzieht sich in einer Schicht, wo sich seelische und körperliche Prozesse berühren und ineinander übergehen. In der praktischen Arbeit wird die Fähigkeit des Bewusstseins geschult, unter das rhythmische Atemgeschehen zu tauchen. An der Schwelle zum Einschlafen beruhigt sich das Geschehen im Lungenatem.

Die kontemplative Wahrnehmung erkennt die Atembewegung der Zellen als fließende Bewegung oder Pulsation. Was damit gemeint ist, lässt sich gut am Bild der Blautopf-Quelle verdeutlichen. Diese liegt in Blaubeuren in Süddeutschland. Sie ist die zweitwasserreichste Karstquelle Deutschlands. Das Wasser von der umliegenden Alb tritt in der Quelle zu Tage. Die Quelle ist so breit wie ein kleiner See und so tief, dass das Wasser tiefblau und türkisfarben erscheint. Auf der stillen Wasseroberfläche ist die fließende Bewegung des aufsteigenden Wassers kaum sichtbar. Am ehesten ist seine Bewegung als Pulsation aus der Tiefe wahrnehmbar. So verhält es sich auch mit der Atembewegung der Zellen. Die teilt sich der Oberfläche des Körpers nicht als sichtbare Bewegung mit. Die Atembewegung der Zellen kann man überall gleichzeitig empfinden.

Vermittelt über die Blutbahn nimmt der Atem Verbrauchtes aus den Zellen und erneuert den Lebensimpuls in den Zellen. Die Zellmembranen öffnen sich und nehmen mehr Stoff aus weniger Atem auf. Die Kommunikations- und Austauschprozesse durch die Zellmembranen und innerhalb der Zellen werden angeregt. Eine wirksamere Kommunikation ist gleichbedeutend mit vertiefter Lebendigkeit.

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